Mein Werdegang als Webdesigner-Pirat

Hey Leute, wie geht es euch? Heute möchte ich mal einen Artikel bringen in dem ich euch ein wenig zu meiner Geschichte erzähle, wie ich angefangen habe, warum ich angefangen habe und wie mein Werdegang grob ausgesehen hat. Das ganze werde ich euch auch ein mit ein paar Praxisbeispielen zeigen, an denen Ich in der Vergangenheit gearbeitet habe.

Zu allererst mal, wie bin ich dazu gekommen? Und zwar kommt mein Vater aus einer Familie in der man früher viel und hart gearbeitet hat für dein Geld, weshalb er mir das Thema Geld verdienen und wertschätzen relativ früh verantwortet hat. Angefangen habe ich mit 14 Zeitungen auszutragen, was mir aber schnell kein Spaß mehr gemacht hat. Mit 15 hatte ich dann den Wunsch einen Motorradführerschein zu machen, weshalb ich dann abgefangen habe in der Gastronomie unter der Woche und Samstags als Aushilfe zu arbeiten. Auch diese Arbeit hat mich nicht sonderlich gereizt, da wir immer im Stress waren und ich schon mit 15 lernen musste unter der Woche unbezahlte Überstunden zu machen die teilweise bis nach 22 Uhr gingen. Leider hat der Laden nach sechs Monaten dann zu gemacht, da die Restaurant Kette in Insolvenz gegangen ist. Da hab ich auch das Erste mal gemerkt, das angestellten Job auch nie sicher ist. Jedenfalls hab ich mir eine andere Möglichkeit gesucht um mich mehr auf die Schule konzentrieren zu können und bin von da an jede Schulferien Arbeiten gegangen. Da Ich kurzfristig keine Rückmeldungen auf meine Bewerbungen bekommen habe, hab ich mich entschieden in dem Betrieb wo mein Vater gearbeitet hat als Elektriker auf dem Bau zu arbeiten. Komischerweise war das sowohl einer der anstrengendsten aber gleichzeitig auch einer meiner liebsten Arbeitsstelle in der ich Geld verdienen durfte. Insgesamt war ich bestimmt über 15 Wochen dort und die Arbeit mit meinen Kollegen war meistens echt lustig. Als ich aber gesehen hatte, wie ältere Kollegen mit Rückenproblemen und schmerzen immer noch 10 bis teilweise 11 Stunden am Tag hart schuften mussten, wusste ich dass ich das nicht mein Leben lang machen möchte. Also habe ich in den nächsten Sommerferien fünf Wochen in einer Produktionsfirma,die Metallteile verzahnt, gearbeitet. Auch die Arbeit an Maschinen hat mir anfangs Spaß gemacht und da ich mich in der ersten Woche so angestrengt habe, ist mein Meister zu mir gekommen und hat mir eine Lohnerhöhung gegeben. Was mich dann aber wieder sehr abgeschreckt hat war die Atmosphäre in diesem Betrieb. Die Leute standen wie paralysiert an Ihren Maschinen und die Pausenglocke war gleich zu setzten mit einem Gefängnis Glocke, welche die Insassen von Ihrem Freigang wieder in die Zellen holt. Jedenfalls hab ich schnell bemerkt, dass ein 08/15 Job nicht meinen Vorstellungen entspricht. Deshalb habe ich angefangen nach anderen Möglichkeiten zu suchen um sein Geld zu verdienen und bin dabei auf Online Marketing gestoßen.

Angefangen habe ich mit ganz simplen Nischenseiten. Ich habe mir YouTube Videos angeschaut, mir Bücher zum Thema Persönlichkeitsentwicklung und Unternehmertum gekauft und mich täglich mit der Erstellung meiner ersten Nischenseiten befasst. Das hat dann auch irgendwann geklappt, sodass ich mir ein Nebeneinkommen zu meiner damaligen Ausbildung als Industriekaufmann verdienen konnte. Das ist eine meiner Seiten, die ich nach rund 5 Monaten aufgebaut habe. Hier ist noch eine Seite zum Thema Autopoliermaschine, die Ich erstellt habe nachdem ich einem Freund geholfen habe seinen Wagen her zu richten. Ihr seht also, dass man die Arbeit auch mit der Praxis verbinden kann. Das Design habe ich mir nach dem als Vorlage aus einem Mix von gut platzierten Webseiten gebastelt nach dem Prinzip, dass es auch meine Oma bedienen müssen kann. Dadurch habe ich wiederum ein teil meiner Arbeit automatisiert.

Heute konzentriere ich mich eher auf größere Projekte und lasse einen Teil meiner Arbeit andere für mich erledigen, Stichwort Outsourcing.

Ein wichtiger Tipp den Ich euch mitgeben ist, ist euch immer wenn es euch möglich ist mit anderen Leuten zu connecten, und auch ein Stück weit zu präsentieren. Ich bin auf eine da mal auf eine Seite gestoßen die MeetUp heißt und auf der man sich für öffentliche Treffen in fast jedem Themengebiet mit Gleichgesinnten verabreden kann. Auf der Homepage kann man nahegelegene MeetUps finden. Glaubt mir Ich habe 2 von 5 Aufträge nur durch Zufall bekommen, da die Person selbst oder ein Bekannter eine Web Seite aufsetzen wollte.

So hat alles angefangen und heute bin ich echt froh, dass es so war auch wenn ich das früher noch nicht so gesehen habe. In diesem Sinne, bleibt dran, Ciao und bis bald.

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